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Römerquartier
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Kölner Stadtanzeiger

Spatenstich im Thorrer
Baugebiet

RÖMERQUARTIER
Bauherren können im Oktober an der Weststraße loslegen

Von Dennis Vlaminck, 19.07.11


Bergheim-Thorr. Zum Spatenstich gab es Apfelschorle in Römergläsern – mit Bedacht, denn: Im neuen Baugebiet, das den Namen „Römerquertier“ trägt, sollen einst Apfelbäume stehen. Am freitag trafen sich die Investoren gemeinsam mit Bürgermeisterin Maria Pfordt und Ortsvorsteher Hermann-Josef Falterbaum, um den offiziellen Baubeginn zu feiern.

Mit dem Bau der Erschließungsstraßen im Thorrer Westen wird jedoch erst im August begonnen, die Bauherren können nach Aussage der Investoren damit rechnen, Ende Oktober mit dem Hausbau zu beginnen.

Dass der Spatenstich am Freitag stattfanden, ist nicht selbstverständlich. Zwischen einem Investor, der das Gelände entwickeln wollte, und der Stadtverwaltung war es zum Bruch gekommen. „Wir waren nicht zufrieden, es gab immer wieder Nachforderungen und wir kamen nicht voran“, sagt Bürgermeisterin Pfordt.


„Der Hahnwald von Thorr“

„Ich hatte mich in dem Investoren getäuscht“, sagte auch Falterbaum. „Vieles ist versprochen worden und wurde nicht eingehalten. Das hat mich schlaflose Nächte gekostet, meine Nerven lagen blank.“ Nun sei er aber froh, dass er zwei Bergheimer gefunden habe, die das Baugebiet vermarkten wollten und dafür eigens eine Firma gegründet hätten. „Sie wollen etwas Besonderes schaffen. Das wird der Hahnwald von Thorr“, sagte Falterbaum in Anspielung auf das Kölner Villenviertel.

Bei den Investoren handelt es sich um Murat Canönde, einen Thorrer, der einen Kanal- und Straßenbaufirma führt, und Bernd Pieroth, der aus Bergheim stammt und nach eigener Aussage sein Geld mit einer Autovermietung und einer Immobilienfirma in Kerpen verdient. 20 der 40 Grundstücke sind laut Canönde schon reserviert, elf sogar schon beurkundet. „Während der Bauphase soll das Baugebiet über die Landstraße erschlossen werden, später dann über die Römerstraße“, sagt Canönde. Geplant seien freistehende Einfamilien- und Reihenhäuser auf Grundstücke bis zu einer Größe von 1000 Quadratmetern.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger

Kölnische Rundschau

Römerquartier
Weststraße hat neuen Investor

Von Dietmar Fratz, 19.07.11


BERGHEIM-THORR - Das Schild wird noch schnell aufgebaut, ein paar Apfelbäumchen zieren das Bild, und passend zum neuen Namen Römerquartier werden Apfelkaltgetränke in Amphoren gleichenden Gläsern gereicht und schafften so eine tolle Atmosphäre.
BERGHEIM-THORR - Das Schild wird noch schnell aufgebaut, ein paar Apfel-bäumchen zieren das Bild, und passend zum neuen Namen Römerquartier werden Apfelkaltgetränke in Amphoren gleichenden Gläsern gereicht. Zwar musste in den vergangenen Wochen alles schnell gehen, dennoch wollten die Investoren auf ein Minimum an Atmosphäre beim ersten Spatenstich nicht verzichten.

Der Thorrer Tiefbauunternehmer Murat Canönde und der Sindorfer Autoverleiher Bernd Pieroth haben eigens die Firma „Pica“ gegründet, um an der Weststraße als Investoren einzuspringen. Der alte Investor hatte, wie Bürgermeisterin Maria Pfordt beim symbolischen Baubeginn berichtete, ständig neue Forderungen gestellt. Nach einer gesetzten Frist wurde ihm der Auftrag entzogen.

Damit die elf bereits beurkundeten und 20 reservierten Grundstücke nun zügig bebaut werden können, hat Ortsvorsteher Hermann-Josef Falterbaum sich nach neuen Investoren umgeschaut und wurde in Thorr fündig. „Der Ortsvorsteher hat sich mächtig ins Zeug gelegt“, lobte Pfordt. Falterbaum sieht euphorisch und mit ein wenig Stolz das Baugebiet als „Thorrer Hahnwald und etwas Schönes für den Ort“
entstehen.

Pica hat jetzt die Grundstücke von der Stadt erworben und wird das Areal erschließen und vermarkten. „Wir mussten in sechs Wochen die Vorarbeiten erledigen, für die es sonst mehr als ein halbes Jahr braucht“, blickte Canönde, dessen Unternehmen in Erftstadt sitzt, auf einen anstrengenden Wiederanschub.

Im August soll mit der Erschließung begonnen werden, möglicherweisen kann für die ersten Häuser im Oktober ausgeschachtet werden.

40 frei stehende Häuser sowie Reihenhäuser sollen entstehen. Die Grundstücke können in variablem Zuschnitt gewählt werden, von 400 bis 1200 Quadratmetern Größe. In Kürze wird auf der künftigen Mittelachse der Siedlung die Hauptbaustraße entstehen.

Quelle: www.rundschau-online.de